Herzlich willkommen auf offizielle Webseite des Tschechischen kynologen Verband. Ausser der Basisinformation, wie zbs Championatbedinungen oder Kontaktestelle, finden Sie hier auch kurze Geschichte der tschechiche Kynologie, die Kenntnisnahme mit unseren national FCI akceptierte und nicht akceptierte Rassen. Zur Verfügung gib es hier auch die Liste der Hundeaustellungen in der Tschchische Republik. Wir möchten Ihnen herzlich einladen zu unseren Austellungen und natürlich auch zu unsere andere Aktionen und ich glaube, dass Sie bei uns zufrieden werden.
Lubomir Siroky
Tschechischer Berghund stellt die jüngste tschechische Rasse vor, die bis jetzt
von der Internationalen kynologischen Organisation FCI noch nicht anerkannt
wurde. Als Nationalrasse wurde der Tschechischer Bergund erst im Jahre 1984
registriert.
Die ersten Welpen des tschechischen Berghundes wurden am 12.8.1977 geboren, es war nach einer absichtlichen geplanten Deckung der Hündin des Slovensky Cuvac (der weiße Gebirgs - Hirtenhund aus dem Tatragebirge) durch einen Rüden einer anderen Rasse, und zwar durch Tažný černobílý pes (durch Schwarz-weissen Zughund), der aus Athabaska importiert wurde. Das Ziel war, einen allseitig verwendbaren Hund, einen gut beherrschbaren, nicht anspruchsvollen Hund zu gewinnen, der sich leicht führen lässt, der freundlich zu jedermann ist , der seinem Meister sehr anhänglich wäre, der vor allem für das Leben auf den Almen in den kahlen Hochgebirgen geeignet wäre. Beim Entstehen der Rasse stand im Vordergrund H. Petr Hanzlík.
Durch anschliessende Veredelung dieser Hunderasse wurden die weiteren Vorteile
neuer Rasse – Beharrung, Stärke und Geschwindigkeit stabilisiert, und es war
nötig, diese zu vereinheitlichen und zu fördern. Eben diese Vorteile sind bei
der Nutzung von Tschechischen Berghunden im Schlittensport geltend gemacht
worden. Grosse Verdienste erwarb sich in der damaligen Tschechoslowakei auch
der Klub des Tschechischen Berghundes durch die Förderung und Erweiterung des
Schlittensportes.
Wegen seiner Eigenschaften wurde der Tschechische Berghund immer mehr beliebt. Wegen seiner Eigenschaften hat sich der Tschechische Berghund nicht nur bei dem Schlittensport beliebt gemacht. Seinen Wirkungsgrad fand er auch als Herdenschutzhund oder Rettungshund auch auf den anderen Gebieten der Kynologie. Immer mehr Familien schaffen sich zur Zeit oft Tschechischen Berghund an, denn er ist ein ausgezeichneter Familienfreund und zuverlässiger Wachhund.
Der tschechische Berghund gehört mit seiner Widerristhöhe von 56 bis 70 cm und
seinem Gewicht von 26 bis 40 kg zu den grossen Rassen. Haarkleid, Haar, Farbe.
Die Farbe der Behaarung ist immer gescheckt, gefleckt - auf weissem Grund
befinden sich farbige Platten, der Kopf ist meistens farbig, oder kann eine
weisse Blesse haben. Die Behaarung besteht aus langem Fell mit reicher und
dichter Unterwolle, mit minimalen Ansprüchen an die Pflege. Dank der dichten
Haarbedeckung des ganzen Körpers wird der Tschechische Berghund zum
ganzjährigen Aufenthalt vorherbestimmt, man kann ihn auf keinen Fall in die
Wohnung empfehlen.
Was den Charakter der Tschechischen Berghunde anbelangt, kann man sagen, dass für sie sehr typisch ihr freundschaftliches Naturell ist. Sie sind selbstbewusst, sicher. Sie sind sehr gut beherrschbar, leicht zu führen, allseitig verwendbar, temperamentvoll. Es handelt sich um einen Hund, dessen Erscheinung von Ausdauer zeugt. Dank diesen Eigenschaften sind sie zur idealen Hunderasse für sportlich orientierte Halter geworden.
Die Zucht und weitere Veredelung der Zucht besorgt und beschützt der Dachklub des Tschechischen Berghundes. Ausser geregelter Zuchttätigkeit veranstaltet der Klub regelmässig die Ausstellungen und organisiert verschiedene Wettbewerbe. Für seine Mitglieder gibt er einen regelmäßigen Newsletter heraus, dessen Name Hundekoppel ist.
Dachklub des Tschechischen Berghundes (Klub českého horského psa)
Pod Vrchem 20
405 05 Děčín 20
Internetseiten:
www.ceskyhorskypes.cz
Die Rasse wurde in den 50. Jahren des 20. Jahrhunderts von František Horák zu
Laborzwecken veredelt. Ziel der Veredelung war allgemeines
Einheitserscheinungsbild des Hundes, Summe der Eigenschaften und
Eigentümlichkeiten, die die Individuen dieser Rasse besitzen oder die bei ihnen
gehäuft vorkommen: der Hund besitzt einen guten ruhigen und saften Charakter,
hohe Tragfähigkeit. Er ist in seiner Haltung und Pflege nicht sehr
anspruchsvoll, hat einen geeigneten Körperbau, Grösse und Behaarung.
Gründer der Rasse waren eine Hündin, die dem Schäferhund ähnlich war und ein Rüde, der dem Foxterrier (Glatthaar) ähnlich war. Der erste Wurftag (brood day) war der 04. 04. 1954. Zu ihrer Nachkommenschaft wurde dann in der dritten Generation ein deutscher kurzhaariger Vorstehhund eingekreuzt. Im Jahre 1960 ist die Rasse unter dem Namen Horak’s Laborhund ofiziell registriert geworden.
Den Verdienst an der Erweiterung der Nachkommenschaft hatte also der Züchter Prof. František Horák, der den Horakschen Laborhund (Tschechischen gescheckten Hund) aus verschiedenen Rassen und Mischlingen züchtete. Die Hunde kamen dann unter dem Namen Tschechischer gescheckter Hund in Familien, wo sich der unkomplizierte, anpassungsfähige und verträgliche Hund rasch Freunde schaffte. Es war in den 80. Jahren des 20. Jahrhunderts, aber die Rasse wurde dann auf diese Weise nicht mehr zum Zwecke der Forschung genutzt.
Der Tschechische gescheckter Hund stellt mittelgrosse Rasse vor, mit
Widerristhöhe, die sich zwischen 40 bis 55cm bewegt, mit Gewicht um 15kg.
Charakter der Eigenschaften und Eigentümlichkeiten, die die Individuen dieser
Rasse besitzen, oder die bei ihnen gehäuft vorkommen, kann man ähnlich wie es
dem auch bei den anderen Hunden gibt‘s, von der ursprünglichen Nutzung der
Rasse ableiten. Als Laborhunde durften die Tschechischen gescheckten Hunde
keine Agresivität gegenüber den Menschen und Artgenossen zeigen. Sie mussten an
eine strenge Hierarchie anpassen und sind deshalb in der Meute verträglich,
aber auch sehr verträglich mit anderen Hunden. Gescheckter Hund unterwirft sich
einfach, freiwilig, ruft mit seinen Verhaltensweisen keine Konflikte mit
Menschen oder mit anderen Hunden hervor. Falls er von jung auf daran gewöhnt
ist, ist er imstande, sich auch mit anderen Haustieren zu befreunden.
Was seine Charakteranlage anbelangt, ist er wirklich sehr formbar, seine Erziehung ist nicht anspruchsvoll. Er ist imstande, sich rasch in grosse Familie inzugliedern, ist unkompliziert, anpassungsfähig und verträglich, schaftt schnell Freunde, hat eine enorme Anpassungsfähigkeit an den jeweiligen Lebensraum - so unterschiedlich dieser auch sein mag, ist imstande sich auch dem einsamen Menschen so eng anzuschliessen, hat enorme besondere Anhänglichkeit. Er ist auch von sich aus fast unermüdlich, sehr temperamentvoll. Wenn Sie mal keine Zeit für ihn haben, liegt er brav in seinem Bettchen, und ist gern ein fauler Hund und Langschläfer. Deshalb weiss er Agillity oder Canicross zu schätzen, Vorraussetzung hier für ist natürlich eine Grundgehorsamkeit und die entsprechende Ausbildung. Dank seinem freundlichen Charakter wird er auch auf dem Gebiete der Canistherapie genutzt.
Tschechischer gescheckter Hund ist immer dreifarbig, entweder schwarz-gelb-weiss, oder braun-gelb-weiss. Die weissen Flächen müssen getupft sein, und zwar in den Körperregionen, wo gelbfarbendes Fell gibt’s, müssen sie gelbe Tupfung haben, in den Körperregionen, wo schwarzfarbendes oder braunfarbendes Fell gibt’s, müssen sie schwarze oder braune Tupfung haben. Was die Grösse und Dichte der Tupfung anbelangt, sind sie nicht entscheidend, aber die Flächen, die mit der Tupfung auftreten, sollten auf keinen Fall einen Eindruck melierter Verfärbung ausweisen. Das Fell kann kurz, aber auch lang sein.
Der Tschechische gescheckte Hund ist derzeit keine international anerkannte Rasse, er gehört nur zu den sog. Nationalrassen. Seine Zucht beschützt der Zuchtklub der selten vertretenden Hunderassen (KCHMPP), der die Zucht von mehr als 40 Rassen beschützt. Dieser Klub veranstaltet regelmässig Hundeausstellungen, Bonitationen, Ankörungen, Mitglieder-Versammlungen, fachliche Vorträge. Dazu gehört auch die Herausgabe eines Klubnachrichtenmagazins.
Hier finden Sie die Webseiten:
Der Prager Rattler war einst ein Grund zum Prahlen der böhmischen Burgen, als
Repräsentationshund an Fürstenhöfen, als Ehrenbewohner des Königsgemaches, als
Mitesser des Königsmahles. Oft wurde er unter den Königen zum lebenden Geschenk
mit der Friedensbotschaft und Freundschaft. Später verliess er den Königshof.
Er verbreitete sich schnell auch in den anderen grösseren Städten, wo er doch
seinen Weg ins Volk fand, wo er aber alles andere als fürstlich lebte. Seine
Aufgabe war die eines Rattlers, also Hof und Stall frei von Nagern zu halten.
Aber aus seiner Jagdkunst verlor er nach Jahrhunderten fast gar nichts.
Er gehört zu den kleinen Gesellschaftsrassen, den Hund zeichnet sein
ausgeglichener Charakter aus, dabei temperamentvoll, beweglich, wachsam,
aufmerksam aber konzentriert, spielfreudig und absolut gutmütig, bekannt für
seine Treue, zutraulich zu Kindern, angenehm im Umgang. Zu fremden Leuten ist
er bedenklich und zurückhaltend. Das Fell ist kurz und anliegend, schwarz mit
"lohfarbenen" (gelben) Stellen "Black and Tan" (Diese lohfarbenen Abzeichen
sind oberhalb der Augen, auf den Wangen, an der Brust und eventuell unten am
Hals, weiters unter der Rutwende. Das schwarze Fell mit "lohfarbenen" (gelben)
Stellen "Black and Tan" wird vor den andere Farben bevorzugt, die abweichend
sind, es richtet sich nach der genetischen Grundfarbe des Körpers, des
Nasenschwamms, der Hautderivate, der Farbintensität vom Augenpigment, und
weiteren Merkmalen. Was die Zeichen anbelangt, je dunkler diese Zeichen sind,
desto besser. Weiße Flecken sind unerwűnscht), gänzlich "lohfarben",
schokobraun mit "gelb". Andere Färbungen sind nicht zulässig. Der Rassestandard
beschreibt die Widerristhöhe des Rüden und auch der Hündin, liegt zwischen 20
cm und 23 cm cm, Optimalgewicht 2,6 kg. Die Widerristhöhe, die +1 cm nicht
űbersteigt, wird bevorzugt.
Der Prager Rattler passt zum Menschen in die kleinen Wohnungen in der Stadt,
und wird zum einen super tollen, idealen Hundegefährten auch im einsamen
Landhaus. Er liebt die Nestwärme seiner Familie, aber auch kleine Spaziergänge
verschmäht er nicht. Beim schlechten Wetter ist es nötig, daran zu denken,
damit das kleine Körperchen nicht verkältet wird. Der Prager Rattler gehört zu
den platzsparenden Hunden, sodass man mit ihm gut in den Verkehrsmitteln reisen
kann, weil man ihn problemlos in einer kleinen Tragetasche für kleine Hunde
tragen kann. Man darf ebenfalls nicht vergessen, dass ordentliche Erziehung
sehr wichtig ist, sogar auch bei solch´einem kleinen Hund, weil ein einziger
ungehorsamer Hund einen ungeheuren Schaden anrichten kann, einen Unfall auch
ohne Hundewagen verursachen kann, und kann sich selbst schädigen.
Die Veredelung des Prager Rattlers verläuft seit 1980, der grösste Anteil hatte und trägt Herr Ing. Jan Findejs. Es ist nötig, die erste Zuchtstation von Frau Libuše Ondroušková zu erwähnen, die "Mittelalter / Verweis" hiess. Es gibt immer mehrere Züchter und Besitzer, die für diese echt tschechische Rasse, die neu regeneriert wurde, grosse Begeisterung und Schwärmerei zeigen, ein extremes Engagement für diese Rasse, und intensives Interesse auf diesem speziellen Gebiete, wobei die Anzahl derer immer zunehmend ist. Es freut uns, wenn die Prager Rattler wieder bei uns und in Europa zunehmend heimisch werden. Die Bewunderer kann man aber auch im Ausland finden. Der Prager Rattler fühlt sich in vielen Europaländern heimisch, aber auch im fernen Japan und in Amerika.
Die Zucht der Rasse beschützt im Rahmen der CMKU der Klub der Züchter und Freunde des
Prager Rattlers:
www.prazsky-krysarik.cz
Prager-Rattler-Standard für FCI-Zwecke
Der Český fousek (Böhmisch Rauhbart) gehört zu sehr alten Rassen. Die ersten
Erwähnungen, die diese Rasse betreffen, stammen aus der besten Zeit der
tschechischen Geschichte, aus der Zeit des Römischen und Böhmischen Königs Karl
IV. In einem auf der Burg Karlstein gefundenen Schriftstück, sog.
"Jägermeistersachen", existierte angeblich damals ein Brief, in dem erwähnt
wurde: Im Jahre des Herrn 1348 schenkte der König Karl IV. dem
Brandenburgischen Markgrafen Ludwig zur Jagdunterhaltung leistungsfähige
Jagdhunde, genannt "Canis bohemicus". Weitere Erwähnungen kann man auch in den
Buhuslav Balbín’s Schriftstücken finden. Es gibt weitere schrifliche Belege,
aus denen hervorgeht, dass die böhmischen Hunde – die rauhaarigen Vorstehhunde
– im XIX. Jahrhundert mit Vorliebe als Jagdhunde von den europäischen Jägern
verwendet wurden. Trotz der ausgezeichneten Eigenschaften der Rasse war er von
einer Sache bedroht, die scheinbar mit Hundezucht gar nichts zu tun hat -
politische Atmosphäre. Deutsch sprechende Donaumonarchie Österreich-Ungarn (
als Donaumonarchie oder k.u.k. Doppelmonarchie bezeichnet) benutzte die
amtliche Sprache auch auf dem Gebiete der Kynologie, und es war zur damaligen
Zeit mit der tschechischen Hunderasse nur schwierig vereinbar.
Noch ein Beweis dafür, dass es dem mit dem Schicksal des ersten Zuchtklubs
dieser Rasse wirklich war. Dieser Klub wurde im Jahre 1886 gegründet, und hiess
"Verein für rauhaarige Vorstehhunde - Český fousek (Böhmisch Rauhbart) – für
Königreich Böhmen mit dem Sitz in Písek". Mit Rücksicht darauf, dass die
Vereinmitglieder die amtliche Sprache abgelehnt haben, und beabsichtigten, ihre
Handlungen in Tschechisch zu führen, wurde der Verein bald aufgelöst. Trotzdem
hat dieser Verein in den Geschichten einen sehr wichtigen Platz, weil in seinem
Rahmen zum ersten Mal eben der Name benutzt wurde, unter dem wir noch heute
diese Rasse - Český fousek (Böhmisch Rauhbart) kennen.
Den besten und den grössten Einfluss auf den Erfolg der Regenerierung unserer Nationalrasse hatte höchstwahrscheinlich die Gründung eines weiteren Zuchtvereines, der im Jahre 1924 gegründet wurde. Dieser Verein hiess Verein für rauhaarige Vorstehhunde - Český fousek (Böhmisch Rauhbart). Im Jahre 1958 wurde sein Vereinsname in Verein der Český fousek- Züchter (Böhmisch Rauhbart – Züchter) umgenannt, und unter dieser Benennung arbeitet er bis in unsere Zeit.
Obwohl der Český fousek (Böhmisch Rauhbart) eine zahlreiche und in der Praxis
oft genutzte Hunderasse vorgestellt hat, trotz des durch Belege nachgewiesenen
historischen Alters dieser Rasse wurde der Böhmisch Rauhbart international sehr
spät anerkannt. Erst im Jahre 1964 wurde sein Standard von der
Generalversammlung des Welthundeverbandes FCI angenommen. Einen wesentlichen
Einfluss hatte damals darauf Ing. Gen. Václav Růžička, der damals zum
FCI-Präsidenten wurde, und der Tatsache, dass unsere Nationalrassen von der FCI
anerkannt wurden, war er sehr behilflich.
Der Český fousek (Böhmisch Rauhbart) gehört zu den kontinentalen Vorstehhunden, er ist eine vom FCI (Nr.245, Gr.7 Sek.1) anerkannte Hunderasse aus der Tschechischen Republik. Es handelt sich um einen ziemlich massigen Hund, der aber des Edelsinnes nicht entbehrt. Der Körperbau dieses Hundes entspricht der Arbeit, die er abführen soll. Es ist ein mittelgrosser starker Hund mit ausgezeichneter Muskulatur. Die Orientierungswiderristhöhe bewegt sich zwischen 58 bis 66cm. Das „dreifache“ Haar, besonders das Deckhaar, das zweckmässig hart und derb und gut aufliegend ist, schützt die Rauhbärte vor Kälte und Nässe, vor der Wetterungunst und vor der Sommerhitze, aber auch vor Frost. Die weiche, dichte Unterwolle, ungefähr 1,5 cm lang, verhindert das Durchdringen der Feuchtigkeit zur Haut. Die Grannen sind besonders hart und gerade. Die Haarfarbe ist braun ohne jegliche weitere Abzeichen. Dunkelschimmel mit oder ohne braunen Platten. Braun mit melierten Abzeichen an der Vorderbrust und an den unteren Partien der Gliedmassen. Die Behaarung an der Schnauze hat einen typischen Schnauzenbart, und eben nach diesem Schnauzenbart erhielt die Rasse ihren Namen.
Zwar bezaubert der Český fousek (Böhmisch Rauhbart) nicht durch solche Elleganz, über die die anderen Vorstehhunde verfügen, aber was seinen Charakter anbelangt, kann er die meisten Vorstehhunde in den Sack stecken. Er ist allseitig verwendbar, da er über angeborene Eigenschaften für Feld-, Wasser-, sowie Waldarbeit verfügt. Er ist befähigt, gründliche und konzentrierte Arbeit in allen jagdlichen Bereichen abzuführen, bei der Holzjagd, besonders auch auf der roten Fährte. Er ist sehr inteligent, leicht zu führen, sehr anhänglich, und sehr typisch ist sein freundschaftliches Naturell. Am zufriedensten ist er wahrscheinlich, wenn er sich dort befindet, wo er eine Gelegenheit hat, seine Eigenschaften zu verwerten, wegen welcher er auch gezüchtet wurde. Der Český fousek (Böhmisch Rauhbart) ist mit jeder Zelle, mit jedem Nerv seines Körpers ein edler Jagdhund. Seine Züchter haben sicherlich recht, wenn sie sagen, dass "der Český fousek (Böhmisch Rauhbart) ein Hund für tschechische Gegend ist".
Internetseiten:
Klubu chovatelů českého fouska
Den Grund zu der Zucht dieser Rasse hat nach dem 2. Weltkrieg Herr František
Horák aus Klánovic gelegt. Der Genetiker Dr. Frantisek Horak beabsichtigte,
einen Hund für die Bauarbeit bei der Jagd auf Fuchs und Dachs zu schaffen,
einen niederläufigen Jagdhund mit nicht anspruchsvollem Fell, der einen
beherrschbaren Charakter hätte. Als Ausgangsrasse kreuzte er Sealyham Terrier
und Scottisch Terrier miteinander und erhielt diesen Hund. Im jahre 1959 wurden
diese Hunde unter dem Namen "Česky Terrier" (Tschechischer Terrier) zum ersten
Male ausgestellt. Die FCI hat die Rasse im Jahre 1963 anerkannt. Zur Zeit wird
er in der ganzen Welt gezüchtet, vom Osten in Japan, über Grossbritanien bis in
die USA.
Zur Zeit ist Tschechischer Terrier von der FCI in die Gruppe III eingegliedert und gehört zu den niederläufigen Terrieren. Im FCI-Verzeichnis kann man ihn unter der Nummer - Standard 246 - finden. Von all seinen Terrier-Hundeverwandten unterscheidet er sich sehr stark durch Exteriermerkmale und in einem bestimmten Masse auch durch Charakter.
Tschechischer Terrier ist immer eine sehr elegante und edle Erscheinung, eine
elegante und edle Rasse des rechteckigen Rahmens, wobei die Widerristhöhe die
Höhe von 29cm nicht übersteigen sollte, Hündinnen 2cm weniger. Der
Leichtkahnschädel wird mit langem, feinem aber festem Haar, leicht gewellt,
seidig glänzend geschmückt, (wird üblicherweise geschoren, unterm Fang sollte
ein Bart stehenbleiben). Er hat mittelgrosse Hängeohren, die ausgezeichnet den
Aussengehörgang schützen. Sehr typisch ist die obere Linie des Körpers, nie
ganz gerade, weil Lendenpartie und in ihrer Folge die Kruppe immer mässig
gewölbt sind. Sein Haar ist fein aber fest und lang, leicht gewellt, seidig
glänzend, und kommt in zwei Farbvarietäten vor. Bei beiden Farbvarietäten sind
gelbe, graue oder weisse Abzeichen zulässig. Diese kommen am Kopf (Bart, Backen)
, Hals, Brust, Bauch, sowie an den Gliedmassen und um den After herum vor.
Manchmal kommt auch eine weisse Rutenspitze oder ein weisser Halskragen vor.
Beim Tschechischen Terrier wird das Haas durch Scheren hergerichtet, und aus
Besitzersicht hat es einen grossen Vorteil, denn Tschechischer Terrier haart
nicht.
Im Vergleich zu anderen Terrierrassen hat Tschechischer Terrier einen ungewöhnlich ruhigen Charakter. Er hat keine Neigungen zur Rauflustigkeit, und verträgt sich sehr gut mit anderen Hunden in einem Haushalt. Fremden gegenüber ist er reserviert, leicht zurückhaltend, sogar unnahbar. Er liebt und verehrt seine Familie über alles. Ein besonderer Vorteil liegt in seiner ausgezeichneten Beherrschbarkeit.
Obwohl der Tschechische Terrier zu den niederläufigen Hunderassen gehört, fehlt ihm die Beweglichkeit gar nicht. Bei der Spurensuche nach seinen Urahnen wurde es festgestellt, dass er nicht nur sein gutes Aussehen vererbte, sondern auch ausdrucksvolle Erbanlagen für die Bauarbeit bei der Jagd. Eben deswegen wurde er als Jagdrasse gezüchtet und veredelt. Er wurde oft bei der Jagd eingesetzt. Besonders wurde er auf Schweiss geführt, er weiss sich sogar mit den Fährten zu helfen, die etliche Stunden alt sind. Bei der Jagdausübung wird der Tschechische Terrier heutzutage wirklich nur sporadisch genutzt. Heutzutage zählt er mehr zu den Gesellschaftshunden, und gehört zu Hunden, die ihre Geltendmachung in Familien mit Kindern, unter den sportlich orientierten jungen Leuten, oder in der Seniorgruppe finden. Was ihm defintiv fehlt, ist Temperament der anderen Terrier, es fehlt ihm aber nicht die Freudefähigkeit. Er bringt Freude und Leben ins Haus.
Zwei Zuchtklubs beschützen im Rahmen der CMKU die Zucht des Tschechischen Terriers –
Zuchtklub des Tschechischen Terriers
(www.ceskyterier.cz) und
Zuchtklub der Terrier
(www.kcht.cz)
Im Jahre 1982 hat Dozent Ing. Dr. Vilém Kurz Herrn Ing. Findejsek die Fotos
einiger Hunde abgesendet, von denen er annahm, dass sie Aussicht auf Erneuerung
der Zucht haben. Meistens interessierte sich Ing. Findejs für die Fotos des
langhaarigen Schäferhundes, und deshalb publizierte er im Jahre 1984 in der
kynologischen Presse einen Zeitungsartikel, der Aufsehen der Kynologen erregte,
und auch die Hundeigentümer haben sich angemeldet, deren Hunde der Beschreibung
in dem o. a. Artikel und auch dem veröffentlichen Foto entsprochen haben. Die
Hundebesitzer behaupteten vom Anfang an, dass sie dessen bewusst sind, dass sie
Chodské psy - Chodenhunde haben. Es wurden 3 Einzelne ausgewählt, ausgewertet,
deren Ursrpung nicht bekannt war, die also den Grund für Entstehung neuer Rasse
gelegt haben, besser gesagt, für die Erneuerung der alten Rasse. Aus diesen
wenigen Hunden hat man eine neue moderne Rasse regeneriert.
Sie entsprachen der Vorstellung und Anforderungen an Züchtung des Chodský pes -
Chodenhundes, und zwar durch ihren Phänotyp des Hundes, der abweichend von den
anderen Rassen gibt´s (die verlangte Widerristhöhe, sehr gut modellierter
Schädel. Im Ganzen soll der Kopf proportional zu der Körpergröße sein und edel
wirken. Der Kopf soll weder zu massiv noch zu zart wirken. Der
charakteristische und einzigartige Kopfausdruck ist durch das richtige
Ansetzten und Tragen der Ohren, ihrer Größe, Form und dichten Behaarung
bedingt. Kurze Stehohren, nach vorne gerichtet. Ohren sind dreieckig, mit
breiter Basis. Die Ohrmuscheln sind dicht behaart. Haarkleid - auf dem Hals,
der Vorderbrust und untere Seite des Brustkorbes ist das Haar leicht abstehend,
ansonsten liegt es gut an. Er hat langes Fell mit reicher Unterwolle. Die
Unterwolle ist dicht und weich. Die Ohren sind reich behaart. Besonders lange
Behaarung ist auf dem Nacken, Rücken und an der Hinterseite der Unterarme und
Oberschenkel. Die reiche Behaarung der Rute bildet auf der Unterseite eine
Fahne) aber auch durch sein Naturell, Verhalten und Wesen.
Seit dem 14.1.1984 ist die Rasse "Chodsy pes" als nationale Rasse bei der CMKU
(Tschechische Kynologische Union) anerkannt und die ersten Hunde wurden im
Jahre 1985 Stammbaumregister eingetragen. Der erste Wurf mit 6 Welpen erfolgte
am 20.10.1985 in der Zuchtstation "Na Barance" von Herrn L. Hykel, und
nachfolgend auch im Jahre 1986 erfolgte der zweite Wurf wieder mit 6 Welpen.
Vom allen Anfang an war das Hauptziel der Regenerierung, gesunde,
temperamentvolle und und widerstandsfähige Hunde mit vielseitiger
Verwendbarkeit zu züchten. Einen ausgezeichneten Arbeiter, Wachhund, angenehmen
Begleiter bei allen Unternehmungen – einfach idealen Familienhund. Es ist
sehenswert und sehr wichtig, dass alle Einzelnen von Anbeginn den Anforderungen
an Regenerierung des Chodenhundes entsprachen. Diese unumstrittene Tatsache im
Anschluss an die Erblichkeit zeugt davon, dass unter den nahen Urahnen der
Gründer dieser Chodenhundzucht keine reinrassigen Einzelwesen des Deutschen
Schäferhudes, aber auch nicht einer anderen schon anerkannten Rasse waren. Für
die "Blutwiederbelebung" wurden in den nachfolgenden Jahren (zuletzt aber im
Jahre 1996) die weiteren Einzelwesen benutzt, die wieder die o. a. Kriterien
erfüllen mussten. Am 27.11.1991 wurde der "Klub pratel chodskeho psa" (Klub
Freunde des Chodenhundes) gegründet und registriert. Vom Anfang an verbreitet
dieser Klub seinen Service und verschiedene Veranstaltungen für seine
Mitglieder. Gleichzeitig wurde im Jahre 1991 die Rasse als Arbeitsrasse
anerkannt. Der Klub bietet 3 mal im Jahr das Klubnachrichtenmagazin an,
veranstaltet die Ausstellungen, Ausbildungsaktionen, bietet genügend
Bonitationen und Wochenendtreffen der Mitglieder an, usw.
Der DONA-Verlag hat im Jahre 1997 die Publikation mit dem Titel Chodenhund vom Autor – Gründer der Rasse – Ing. Jan Findejs herausgegeben. Im Jahre 2005 entstand auch die mehrsprachige Informationsbroschüre. Binnen 20 Jahren der registrierten Zucht des Chodenhundes wurden mehr als 2100 Einzelwesen erzogen, unter Beihilfe mehr als 100 der Zuchtstationen, die sich mit Zucht des Chodenhundes befassen. In den letzten 10 Jahren wird die Rassengesundheit zentralverfolgt, sogar in Form eines Auffüllens des detailgenauen Fragebogens (Krankheiten, Hundverlust, Verletzung, Charakteranomalie, usw.).Seit dem Jahre 1997 sind wir auch verpflichtet, die RTG- und DKK-Ergebnisse bei den Einzelwesen, die in der Zucht genutzt werden, mit Zulässigkeitstoleranz bis zur II. Auswertungsstufe, auszuwerten. Geradeso wie bei allen Hunderassen kommt das positive DKK-Ergebnis auch bei dem Chodenhund vor. Zum Unterschied von einigen Zuchtklubs gewährleistet unser Klub für die Züchter maximale Informiertheit über ausgewertete DKK-Ergebnisse. Aus den bisher ausgewerteten 684 Einzelwesen haben mehr als 70% Einzelwesen das Ergebnis mit Zulässigkeit der Ausnützung des Einzelwesens in der Zucht (0-II.Stufe – FCI Norm. A-C).
Und was ist eigentlich charakteristisch für den Chodenhund… Mit Rücksicht
darauf, dass seine Widerristhöhe zwischen 49-55 cm liegt, und sein Gewicht sich
im Bereich von 16 bis 25 kg bewegt, gehört er zu den Mittelrassen. Zahlreiche
Interessenten für diese Rasse begrüssen eben diese "praktische" Grösse (den
anderen Arbeiterhunden gegenüber ist er ungefähr um 10cm kleiner und min. um
10kg leichter). Der Knochen-Rahmen ist rechteckig und harmonisch. Der
Chodenhund ist ein typischer ausdauernder Traber, mit leichtem Schritt und
ausdauernder Bewegung. Seine Bewegungen sind leicht und frei. Er hat schöne
Behaarung, langes Fell mit reicher Unterwolle. Die Unterwolle ist dicht und
weich. Dadurch ist er wetterfest und widerstandsfähig. Die Farbe ist schwarz
bis metallschwarz, mit rotgelben Abzeichen, "black and tan". Je satter die
Abzeichen sind, desto besser. (Die Abzeichenverteilung wird nach dem Standard
der Rasse bestimmt).
Eben der Charakter des Chodenhundes ist einzigartig. Er ist temperamentvoll, aber sehr gut beherrschbar. Er ist ein ausgezeichneter Wach-, Schutz-, Begleit- und Familenhund, der sich auch zur anspruchsvollen Ausbildung eignet. Er ist gar nicht agressiv, er ist freundlich, aber genug selbstsicher. Er zeichnet sich durch seinen lebendigen Charakter ohne Nervosität aus. Er eignet sich nicht nur für erfahrene Kynologen, die sich der Sportkynologie oder den alternativen Sporten widmen ( die Besitzer erreichen mit ihren Chodenhunden sehr gute Ergebnisse, z.B. die Prüfungen der höheren Stufe, ZV2, ZV3, IPO 2 und 3, erfolgreiche Platzierungen und Prüfungsergebnisse der erfolgreichen Hunde bei den Spurarbeiten, als Rettungshunde spüren mit phänomenalem Geruchssinn Vermisste und Verschüttete auf. Die Spürnasen halfen bei Katastropheneinsätzen, z.B. in der Türkei im Erdbebengebiet, in Taiwan, New York, bei der Rettungssuchaktion, usw., erfolgreiche Platzierung im "Dog Dancing" (Hundetanzen), erfolgreiche Platzierung in Agility und Flybool, führende Platzierung im Dogtrekkingwettbewerb) / Dogtrekking – zu Deutsch "Hundeweitwandern" – ist eine noch relativ junge Sportart, die aber bereits in Italien und der Tschechischen Republik grossen Zulauf hat. Der ehemalige Bergsteiger und nunmehrige Schriftsteller Jaroslav Monte Kvasnica wird gemeinhin als Vater des modernen Dogtrekking angesehen. Er organisierte auch die ersten Touren mit Zeitnehmung und Wertung, denn Dogtrekking hat neben dem breitensportlichen auch einen leistungssportlichen Aspekt. Seit dem Jahr 2000 finden in der Tschechischen Republik pro Saison etwa sieben Rennen statt, die in verschiedenen Landesteilen ausgetragen werden /, aber der Chodenhund eignet sich auch für die Anfänger, Jugend und Familien mit Kindern. Dank seiner Gehorsamkeit kann man ihn als Blindenführhund ausbilden.
Anschrift:
Jana Kudrnáčová
Rosnice 19
503 12 Všestary (Kreis Hradec Králové)
Internetseiten:
www.kpchp.org
Es ist nötig, in das Jahr 1955 zurückzugehen, in die damalige
Tschechoslowakische sozialistische Republik, konkret in die Zuchtstation der
Grenzwachein "z Pohraniční stráže" Libějovice im Südböhmen, wo ein Versuch
entstand, bei der Idee, die Deutschen Schäferhunde mit den Karpatenwölfen zu
verpaaren. Zum Ziel wurde, möglichst viel von dem Wolf zu wissen, von seinem
Wolfsverhalten ausser Natur, also bei der Sozialisierung, was die Möglichkeit
der weiteren Zucht anbelangt, sowohl Rüden als auch Hündinnen. Im Vordergrund
stand das wissenschaftliche Interesse, wie sich diese Verpaarungen auf
Fruchtbarkeit und anatomische Eigenheiten bei der Vererbung auswirken, wie ihre
Lebensfähigkeit aussehen wird. Es war nötig, zu erfahren, ob bei der Verpaarung
des Wolfes seine Vorteile, die er aus dem wölfischen Erbe zieht, noch
verbessert sein können, z. B. seine Ausdauer, seine extreme Leistungsfähigkeit,
sein Orientierungssinn, Fährtensicherheit, aber hauptsächlich sein
Gesundheitsstand, besonders, wenn man beabsichtigte, diese Wolf-Hundmischlinge
zu den Dienstzwecken zu nutzen. Die ersten Versuche, die Wölfin Brita mit einem
ausgewählten deutschen Schäferhund zu verbinden, waren nicht erfolgreich. Man
mußte den Hund auswechseln, damit erste Kreuzlinge der erwähnten Wölfin und des
Deutschen Schäferhundes Cézar z Brezového háje am 26. 05. 1958 geboren wurden,
insgesamt 5 Welpen. Bei den Kreuzlingen wurden die anatomischen und
physiologischen Unterschiede von den beiden Eltern ausführlich verfolgt, ihre
Voraussetzung für die Ausbildung, ihre Aktivität und Ausdauer wurden
untersucht. Ausgewählte Kreuzlinge wurden wieder mit unverwandten deutschen
Schäferhunden verbunden.
Der Biologe ing. Karel Hartl war ein großer Anreger der Versuchsverpaarung. Weitere Zucht wurde sowohl innerhalb der heutigen Tschechischen Republik, als auch innerhalb der Slowakischen Republik gehalten, wo Major František Rosík zur Führungspersönlichkeit wurde. Der größte Verdienst an der Entwicklung der Rasse in der Slowakei hatte also zweifellos der Vertreter des Kommandanten der erwähnten Zuchtstation Herr mjr. Frantisek Rosik, später der Ehrenvorsitzende des Klubs in der Slowakei, der Züchter des Tschechoslowakischen Wolfshundes mit dem Sitz in Bratislava. In den Jahren 1964 - 1965 wurden die ersten Ergebnisse und weitere Entwicklungsziele der wissenschaftlichen Untersuchung publiziert, man kam zugleich auf die Idee, eine neue Hunderasse zu schaffen. Erste Fassung des Standards verfasste im Jahre 1966 Ing. Karel Hartl. Zur Zeit waren auf der Welt 4 Filialgenerationen von Kreuzlingen – Brita-Cesar z Březového háje aus der ersten Linie und 2 Filialgenerationen – Brita-Kurt z Václavky aus der zweiten Linie. Das Gesuch um die Eintragung der Hunde in das Zuchtbuch wurde abgewiesen, unter Berufung auf kleine Anzahl der einzelnen Exemplare.
Im Jahre 1968 wurde in der Zuchtstation in Bychory eine weitere Kreuzung
durchgeführt, diesmal handelte es sich um Verbindung des Gründers, des Wolfes
Argo mit der Hündin des deutschen Schäferhundes Asta (der hiesigen Polizei).
Seine Nachkommen mit der Hündin des deutschen Schäferhundes Asta wurden in der
kynologischen Anstalt der Polizei in Býchory geboren. Nachfolgend wurde hier
auch die zweite Filialgeneration von Kreuzlingen aus dieser Linie erzogen. Im
Jahre 1970 befanden sich schon 56 Kreuzlinge in der Zivilzucht. Von Anfang an
sind die Tschechoslowakischen Wolfshunde in die Hände von Zivilzüchtern
geraten. Trotzdem wurde das Gesuch um die Eintragung der Hunde in das Zuchtbuch
wieder abgewiesen, ebenso wie es dem später im Jahre 1976 war.
In Malacky bereicherte der dritte Wolf - Sarik - die Population. Im Jahre 1974 wurde er mit der Hündin aus der Generation F3 Xela z Pohranicni stráze und mit der Hündin CV Urta z Pohranicni stráze verbunden. Die Verpaarung wurde in einer neuen kynologischen Anstalt in der Nähe von Malacky durchgeführt, die dem Grenzschutz in Bratislava gehörte (eben hier wirkte Major František Rosík, der mit Ing. Karel Hartl langfristig zusammengearbeitet hat. Zur Zeit wurde leider die Zucht innerhalb der Tschechischen Republik gedämpft. Dies verursachten die übergeordneten Organe. Zum Glück konnte die Zucht innerhalb der Slowakischen Republik vortsetzen.
Bis 1981 haben die kynologischen Organisationen in der Tschechoslowakei alle Bemühungen des Herrn Ing. Biologe Karel Hartl um die Anerkennung des Clubs der Züchter dieser Rasse und die Eintragung der Hunde in das Zuchtbuch abgewiesen. Die Gründungsversammlung des Klubs hat also erst am 20.03.1982 in Brno stattgefunden und in diesem Jahr wurden in das Zuchtbuch Prag die ersten 43 Welpen eingetragen. Zu der letzten Verbindung des Wolfes kam es im Jahre 1983. Der letzte Eintritt in den Genofond der Rasse war die Kreuzung mit der Wölfin Lady mit dem Deutschen Schäferhund Bojar v. Schotterhof, die wieder in Libéjovice stattgefunden hat. Damals war die Wölfin Lady vom ZOO Ohrada in Hluboká nad Vltavou geliehen worden. Die Verbindung wurde dann direkt zu der Züchtung des CsV verwendet, es handelte sich um den ausgewerteten Hund Kazan z Pohraniční stráže, der seit 1985 mehrmals im wesentlichen Züchtungsverfahren der Tschechoslowakischen Wolfhunde benutzt wurde. Man kann sagen, dass sich 4 Wolfhunde – Brita, Argo, Šařik und Lejdy im Zeitraum von 25 Jahren an der Entstehung der Rasse beteilgten. Seitdem wurden nur die vollblütigen Züchtungen in der geschlossenen Population durchgeführt.
Es begann der mögliche Weg zu einer baldigen internationalen Anerkennung und
Genehmigung der Rasse. Die internationale Kynologische Federation (FCI)
genehmigte den Standard der Rasse am 13.06.1989 in Helsinki unter der Nummer
332. Am 28. April 1994 hat das FCI Generalsekretariat dies erteilt und
ausgestellt. Nach der Spaltung der Tschechoslowakei in zwei Staaten übernahm
das Patronat für die Rasse aufgrunde des beiderseitigen Abkommens und des
beiderseitigen Vertrages unter den beiden Nachfolgeorganisationen die
Slowakische Republik. Nach zehn Jahren ab dem Tage der Genehmigung des
Standards der Rasse von der FCI musste die Wahrung neu durchgeführt werden,
wobei das Ziel deren war, die Lebensfähigkeit der Rasse zu beweisen. Der
Zuchtklub des Tschechoslowakischen Wolfhundes (KCHČSV) der Slowakischen
Republik und SKJ als Garant der Rasse richteten sich in erster Linie an die
Züchter der Tschechoslowakischen Wolfhunde, die unter Wahrung ihrer Rechte eine
Zucht zum Schutze der Rasse führen. Auch Ing. Štefan Štefík (der heutzutagige
Vorsitzende SKJ) erwarb sich grosse Verdienste um definitive internationale
Anerkennung und Genehmigung der Rasse des Tschechoslowakischen Wolfhundes. Für
seine besonderen Verdienste um definitive internationale Anerkennung und
Genehmigung der Rasse des Tschechoslowakischen Wolfhundes wurde er geehrt. Dank
seiner Arbeit gelang es, sogar auch die Rasse-Gegner und Hauptfeinde, welche
diese Rasse hatte, von der Rasse zu überzeugen.
Der Tschechoslowakische Wolfshund ist eine Arbeitsrasse, und gehört in die erste FCI Gruppe. Das Aussehen des Tschechoslowakischen Wolfshundes ist sowohl im Körperbau ( der Körperrahmen ist rechteckig, die Hunde sind gesundheitlich sehr robust), als auch in der Behaarung, Farbe und den Bewegungen dem Wolf ähnlich. Der Tschechoslowakische Wolfshund ist ein typischer ausdauernder Traber, die Bewegung ist leicht, harmonisch, mit langen Schritten. Er ist sehr aktiv, nötigenfalls verlagern sie leicht ihre Aktivität in die Nachtstunden, und verfügen über schnelle Reaktionen. Beachtenswert ist die Vitalität der jungen Hunde.
Der Tschechoslowakische Wolfshund bleibt seinem Herrn stets treu ergeben, unerschrocken, mutvoll, kann fremde Leute argwöhnisch betrachten, er würde nie grundlos einen Menschen beißen oder bedrohen. Aggressiv gegenüber Menschen sind sie im Allgemeinen nicht. Die Kreuzung eines Hundes mit einem Wolf brachte nicht nur die Widerstandsfähigkeit, die Ausdauer, und scharfe Sinne, wie z.B. hervorragende Nase, alle verfügen über eine hervorragende Nase. Mit Rücksicht auf ihre Aktivität und Vitalität müssen auch entsprechende Beschäftigung aufnehmen, als Arbeitshunde sind vielseitig verwendbar. Einen Tschechoslowakischen Wolfshund zu stabilen und zuverlässigen Leistungen zu bringen, dauert einiges länger, als es bei den traditionellen spezialisierten Rassen üblich ist, es verlangt spezifisches Herantreten an Hund und Besitzer.
Die Züchter der Rasse leiten innerhalb der ursprünglichen Tschechoslowakei,
also im Ursprungsland dieser Rasse, folgende Organisationen:
Zuchtklub des Tschechoslowakischen Wolfshundes der Slowakischen Republik
www.csv.sk
Zuchtklub des Tschechoslowakischen Wolfshundes, o.s. (Böhmen und Mähren):
www.cswolfdog.cz
www.ceskoslovenskyvlcak.cz